Patricia Jakob

Patricia Jakob, Absolventin der Fachakademie für Wirtschaft, war in ihrem Beruf nicht mehr glücklich und hat dort auch keine Aufstiegschancen gesehen. Wie ihr die Weiterbildung an der Fachakademie für Wirtschaft geholfen hat und welche Ziele sie in der näheren Zukunft verfolgen möchte, hat sie uns im Interview verraten.

 

Patricia, erzähle uns doch zuerst von Dir!
Ich heiße Patricia Jakob, bin 26 Jahre alt und hier in München geboren und aufgewachsen. Nach meiner Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel, habe ich 3 ½ Jahre als Sachbearbeiterin im Einkauf gearbeitet, bevor ich mit meiner Weiterbildung zur staatlich geprüften Betriebswirtin mit Schwerpunkt Finanzierung & Investition im September 2016 in Vollzeit begonnen habe. Nach meinem Abschluss 2018 entschied ich mich dann für ein Studium an der LMU München.

 

Patricia Jakob

Warum hast Du Dich damals für die Fachakademie für Wirtschaft entschieden?
Ich war in meinem Beruf nicht mehr glücklich und wollte mich beruflich weiterentwickeln, nur wusste ich damals noch nicht welchen Weg ich dafür gehen sollte. Mein Bruder entdeckte dann in der U-Bahn das Plakat der Fachakademie für Wirtschaft woraufhin ich mich mit dem Akademieleiter einen Termin vereinbarte. In dem Gespräch ging es um mich als Person, darum gemeinsam herauszufinden was das Beste für mich und meine Ziele ist. Ich habe mich einfach von vorne rein sehr wohl gefühlt und deshalb habe ich mich letztendlich für die Fachakademie für Wirtschaft entschieden. 

Was hast Du als besonders herausfordernd empfunden?
Mich nach meiner 3 ½-jährigen Berufstätigkeit wieder hinsetzen zu müssen, um zu lernen, bereitete mir anfangs schon ein wenig Bauchschmerzen, gerade weil ich vorher auch nie gerne in die Schule gegangen bin. Ich kann andere Menschen sehr gut motivieren, aber mich selbst? Das zählt nicht zu meinen Stärken. Man kann die Weiterbildung mit Sport vergleichen, wenn man trainiert und seinen inneren Schweinehund überwindet, dann kommt man an sein Ziel. Meinen Schweinehund zu überwinden war für mich nicht einfach.

Was hat Dich an der Fachakademie für Wirtschaft besonders überrascht?
Wirklich überraschend für mich war, dass ich tatsächlich den Hass auf Schule über Bord geworfen und Spaß am Lernen gefunden habe. Man kümmert sich immer umeinander, unterstützt sich und wird nie im Regen stehen gelassen. So ein warmes und herzliches Gefühl kannte ich bisher nur aus meinem privaten Umfeld.

Welche Erwartungen hattest Du? Welche wurden erfüllt?
Meine Erwartung war, mein fachliches Wissen auszubauen. Auch wollte ich herausfinden, in welche Richtung ich gehen möchte, also wie ich mir meine Zukunft vorstelle. Fachlich bin ich auf einem komplett neuen Level, meinen weiteren Weg habe ich auch gefunden und sogar persönlich habe ich mich weiterentwickelt.

Welche Tätigkeit hast Du jetzt? Was macht Dir Spaß?
Mit meinem Abschluss als staatlich geprüfte Betriebswirtin habe ich mich an der LMU München für den Studiengang Betriebswirtschaftslehre (B. Sc.) beworben und befinde mich ab Oktober im 5. Semester. Das Studium an einer Universität ist natürlich nochmal eine andere Hausnummer, aber durch mein Wissen aus dem staatlich geprüften Betriebswirt habe ich gegenüber meinen Kommilitonen einen großen Vorteil und es macht Spaß, von Semester zu Semester meine Kenntnisse noch weiter auszubauen und zu verbessern.

Welche Ziele hast Du zukünftig?
Ab dem kommenden Semester werde ich einen weiteren Studiengang hinzunehmen und verfolge somit das Ziel eines doppelten Bachelorabschlusses. Danach könnte ich mir vorstellen, in einem oder sogar beiden Studiengängen den Master of Science zu absolvieren.

Was verbindest Du mit der Fachakademie für Wirtschaft?
Eine zusätzliche Familie, die mich nie im Stich gelassen hat und bei der ich weiterhin auf fachliche Fragen Antworten erhalte. Außerdem einen Ort, an dem ich jederzeit willkommen bin, egal ob einfach mal so nach einem anstrengenden Tag an der Uni oder zu den regelmäßigen Festen.